Der Säuling ist das Wahrzeichen des Füssener Landes und des Reuttener Beckens.
In mehrfacher Hinsicht ist der Säuling ein Grenzberg. Dass über ihn die Landesgrenze zwischen Bayern und Tirol verläuft, ist dabei nur ein Aspekt. Viel wesentlicher ist seine Bedeutung als
"Weltensäule", die Himmel und Erde, das Unsichtbare und das Sichtbare, das Heilige und das Gewöhnliche miteinander verbindet.
Er hat eine spürbare Wesenhaftigkeit. Seine Bedeutung als "monte excelsum" lässt sich bis weit in die Vergangenheit zurück verfolgen. Rätselhafte Sagen umgeben ihn und machen ihn zu etwas
Besonderem. Elisabeth Wintergerst, Jahrgang 1960 hat diesem mächtigem Berg ein eigenes Buch gewidmet.
Das Buch entschlüsselt die Namensbedeutung des Säuling und öffnet dadurch einen tiefgründigen Zugang zu diesem "monte excelsum", (Himmelsberg), wie er im frühen Mittelalter in der
Lebensbeschreibung des Hl. Magnus genannt wird. Selbst ein Blick in das Innere des Berges lohnt sich. Das Säuling-Massiv birgt das früher so begehrte Eisenerz, das seit der Vorzeit mühevoll
abgebaut wurde.
Selbst wer den Säuling kennt, wird in dem Buch überraschend Neues erfahren.
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Mythologie-Wochenende
26. - 28.04.2013 in Pinswang
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